CIMLingen 2015

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Ich sprach auf der CIMLingen 2015 über die finale Version der “Windows PowerShell Desired State Configuration for Linux” (WPSDSCLinux). Vielen Dank an die Organisatoren und Kollegen/innen für eine tolle Veranstaltung.

Sie finden unter den nachfolgenden Links sowohl die Präsentation als auch die Bespielskripte als Textdateien. Die Sessions wurden aufgezeichnet, sobald verfügbar finden Sie hier auch den Link zum Video.

Download PPT

CIMLingenA_200px CIMLingenB_200px CIMLingenC_200px CIMLingenD_200px

Windows 10 Lab Deployment: ISO2VHD

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Aus Anlass der Veröffentlichung von Windows 10 habe ich nach der schnellst möglichen Bereitstellungsmethode einer Windows 10 VM gesucht. Dabei ist die nachfolgende Methode herausgekommen, die aus drei sehr einfachen Schritten besteht:.

Schritt 1: Hyper-V installieren
Das nachfolgende Script (Schritt 3) erzeugt eine Hyper-V VM (Gen 2), benötigt also mindestens WS 2012 R2 oder Windows 8.1 Pro. Dies muss gegeben sein.

Schritt 2: Eine ISO-Datei bereitstellen
Im nachfolgenden Script habe ich die ‘en_windows_10_multiple_editions_x64_dvd_6846432.iso‘-Datei aus der MSDN heruntergeladen und in einen Ordner ‘C:\iso2vhd‘ kopiert. Das Script wird ebenso mit ISOs funktionieren, die mit dem “Media Creation Tool” erstellt worden sind. Ggf. muss der Name der ISO-Datei im Script angepasst werden.

Schritt 3: PowerShell öffnen, Script ausführen 
iex ((new-object net.webclient).DownloadString('https://raw.githubusercontent.com/thorstenbutz/Get-DemoFile/master/w10_iso2vhd.ps1'))

Der Aufruf ist als Einzeiler auszuführen. Login mit ‘Pa$$w0rd’

 

Was passiert dort im Detail?

Das Script lädt zunächst ein anderes Script herunter: “Convert-WindowsImage” aus der Technet Gallery. Mit Hilfe dieses Scripts lässt sich aus einer ISO-Datei eine bootfähige VHDX-Datei erstellen, die einem SYSPREP-Abbild gleicht. Vorteil dieser Lösung: Der Vorgang ist enorm schnell und erlaubt ohne lästige Nachfragen das Starten von Gen2-VMs.

In diese VHDX-Datei wird eine “unattend.xml” eingebaut, die sämtliche Setup-Nachfragen beantwortet, den Built-In Adminstrator freischaltet und einige “First-Logon-Commands” ausführt, was im Wesentlichen der Demonstration dient und sehr einfach an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Die unattend.xml umfasst nur zwei Phasen: Phase 4 und 7. Diese Unattended-Datei wird zu ebenfalls zunächst heruntergeladen und in den Ordner “c:\iso2vhd” kopiert.

Natürlich muss das Script nicht mittels “Invoke-Expression” (alias iex) gestartet werden. Man kann es einfach herunterladen, ggf. anpassen, und lokal ausführen. Ein abschließender Tipp: die im Script estellen VHDX-Dateien lassen sich auch als Base-Images nutzen, so dass man viele W10-Instanzen bei minimalem Platzbedarf erstellen kann. Die dafür nötigen Anpassungen habe ich im o.g. Script nicht eingebaut, um das Beispiel so verständlich wie möglich zu halten.

Viel Spaß beim w10-Deployment!

Die Links zu allen Dateien:

 

Welcome, Windows 10

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Am 29.7.2015 veröffentlicht Microsoft Windows 10. Als Willkommensgruß ein kurzer Hinweis auf die korrekte Abfrage des Versions-Strings via PowerShell rsp. WMI-Filter in einer GPO.

# Query 1: Das wird schief gehen, WMI interpretiert dies als Stringvergleich!
$q1 = 'select * from Win32_OperatingSystem where Version >= "6.1"' 
# Query 2: Aus der Not eine Tugend gemacht
$q2 = 'select * from Win32_OperatingSystem where Version like "10.0.%"'
'Query 1'
Get-CimInstance -Query $q1 | Select-Object CSName, Caption, OSArchitecture,OperatingSystemSKU
'Query 2'
Get-CimInstance -Query $q2 | Select-Object CSName, Caption, OSArchitecture,OperatingSystemSKU

PowerShell Community Konferenz 2015

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Die 3. deutsche PoSh-Community-Konferenz fand vom 21.-23.4.2015 in Essen statt. Ich war auf der Agenda mit einer Session über OMI, WPSDSCLinux und SSH vertreten: “Administration von Linux & Co mit PowerShell”
Die Folien inkl. weiter führender Beispiele können von der Konferenzwebseite und auch hier heruntergeladen werden:
http://www.thorsten-butz.de/public/poshessen2015.ppt

Tobias Weltner Holger Schwichtenberg Peter Monadjemi Thorsten Butz Alexandar Nikolic Uli Boddenberg Jeff Wouters Holger Voges
Bruce Payette Peter Kriegel Bartek Bielawski

Einige weitere Bilder befinden sich auf Google+.

Neuer Audiocast: Final Cuts, mit André Aulich (SLW 03)

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slw_logo300x300Episode 3 der Sliding Windows (slidingwindows.de) ist erschienen, mein Gast ist André Aulich. Wir streiften in 2 Stunden viele Themen und Aspekte, angefangen bei einem Ausflug in die Geschichte von Mac OS  und Mac OS X Server, einen Einblick über das Zusammenspiel von Linux, Windows und MacOS, über Netzwerkprotokolle und Storage bis hin zum Media Asset Management, dem gegenwärtigen Schwerpunkt von Andrés beruflicher Tätigkeit.

André Aulich ist selbständiger Software-Entwickler und Inhaber der Firma moosystems. Er berät weltweit Fernsehanstalten und Filmschaffende zu Lösungen des “Media Asset Management”, der Verwaltung digitaler Mediendaten.

Die Aufzeichnung kann über den Webplayer auf der Homepage der slidingwindows.de angehört oder heruntergeladen werden, oder mittels Podcastfeed abonniert werden:

RSS-Feed: AAC | MP3

Direkter Download: AAC | MP3

iTunesStore: https://itunes.apple.com/de/podcast/sliding-windows/id733271538

Active Directory: Weltmeisterlicher Import aus einer Exceldatei

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Ich verwende häufig den Datenimport aus einer Exceltabelle für das einfache Erstellen von Benutzerkonten im Active Directory. Zu Ehren der vierten Weltmeisterschaft der deutschen Nationalmannschaft habe ich diese Arbeitsmappe aktualisiert. Zusammen mit zwei PowerShell-Scripts kann man diese Daten recht gut zur Demonstration bzw. zu Testzwecken verwenden.

Weltmeister, Darstellung in Excel

 

ZIP SymbolDas Downlaodarchiv enthält drei Dateien:

  1. Weltmeister.xls
    Enthält Namen und Daten der vier Weltmeisterschafter-Teams (1954, 1974, 1990, 2014) , siehe Abbildung oben.
  2. Export-TBXLStoCSV.ps1 -path <pfad zur XLS-Datei>
    Zeigt beispielhaft, wie man mittels PowerShell eine XLS-Datei in CSV-Dateien umwandelt. Natürlich kann man die Daten auch manuell “als CSV speichern”.
  3. Create-TBWeltmeister.ps1 -folder <pfad zu den CSV-Dateien>
    Erstellt die Weltmeister auf Grundlage der exportierten CSV-Dateien.

Seminar: Windows Server 2012 (R2) //CoreTechnologies

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Die hier beschriebenen Seminare richten sich primär an meine Kooperationspartner. Sie können die Seminare bei verschiedenen Anbietern in D/CH buchen. Wenn Sie interessiert sind teilzunehmen, lassen Sie mir eine Nachricht zukommen, ich sende Ihnen die nächsten Termine gerne zu. Wenn Sie selber Anbieter sind, können Sie die Konzepte gerne übernehmen. Kontaktieren Sie mich rechtzeitig für verfübare Termine.

Dieses fünftägige Seminar vermittelt praxisorientiert die Neuerungen des Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2. Im Mittelpunkt des Workshops stehen die runderneuerten Verwaltungswerkzeuge, allen voran der multimaschinenfähige ServerManager, das erweiterte Active Directory Administrative Center, und die PowerShell v4.

Die Schulung führt in die Techniken zur effektiven Administration von Server Core, Minimal Server Interface und Full Server ein und zeigt Tricks für die Praxis zum Umgang mit der neu eingeführten Modern UI (“Metro”). Ein besonderes Augenmerk liegt auf den wegweisenden Neuerungen in den Bereichen Storage, File Services und Hyper-V ein sowie dem Zusammenspiel verschiedener Windows-Generationen von Windows Server 2003 bis 2012 R2.

Weiterlesen:

Windows Server 2012 (R2) //CoreTech-Konzept als PDF

Zu viel des Guten: qHD+

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Ich beginne mit dem Fazit: Ich hatte Lenovos Yoga 2 Pro mit einem qHD+ Monitor (3200×1800 Pixel) bestellt und habe ihn nach 2 Wochen zurück gegeben.

Ich hatte den Eindruck, dass das Yoga 2 Pro (erschienen im 4. Quartal 2013) das ultimative Hybrid-Ultrabook sein kann. Ich bestellte die “rechts unten”-Variante mit 8 GB RAM und 512 GB (Samsung) SSD (Benchmark-Ergebnis). Ich war mir zunächst unsicher, ob man RAM und Massenspeicher später erweitern kann; heute weiß ich, dass das nicht möglich ist.

Das Gute: Es ist ein recht leichtes Gerät mit guter Batterielaufzeit. Es kommt im orangen Gehäuse (wenn man das mag). Es gibt zahlreiche Tests, wo man mehr über das Gerät erfahren kann.

Die wesentlichen Nachteile:

  • qHD+ Bildschirmauflösung (mein Augenmerk)
  •  Windows 8.1 (Core), nicht Pro
  • Jede Menge Softwaremüll vorinstalliert.
  • Praktisch kein Zubehör enthalten
  • Eine einzelne USB 3-Buchse

Der qHD+ Monitor scheint der Hauptvorteil des Geräts zu sein. Meiner Meinung nach ist er der größte Nachteil. Windows 8.1 ist ohnehin ein in vielen Aspekten irritierendes Betriebssystem. Man verliert schnell den Überblick zwischen “Modern apps” (Metro) und “Desktop Anwendungen”, zwischen Touch-Bedienung und Maus/Tastatur-Steuerung, zwischen “PC Einstellungen” und “Systemsteuerung”.

Die Darstellung im High-DPI-Modus (200 % im Standard) ist m. E. völlig strukturlos. Jedes Element des Betriebssystems scheint mittels Zufallsgenerator seine Vergrößerungsstufe zu erhalten. Manches ist zu klein, manches erscheint recht groß, die Logik der Darstellung scheint sich von Klick zu Klick zu verändern.

Mein Hauptanwendungsfall ist Virtualisierung; demzufolge bin ich im wesentlichen auf Hyper-V und RDP-Verbindungen angewiesen. Wirft man einen Blick auf die nachfolgenden Screenshots, so erhält man einen guten Eindruck, warum ich kein Gerät mit qHD+ Auflösung empfehlen kann. Die nachfolgenden Screenshots kann man in der nativen Auflösung von 3200×1800 Px auch als Zip-Paket (9 MB) herunterladen.

01_qHDPlus200dpi_metro

[3200x1800px, 200%] Der neue Startbildschirm arbeitet perfekt mit den hohen DPI-Eisntellungen.

siehe Abbildung 1

[3200x1800px, 200% ] Der Desktop skaliert ordentlich, Applikationen müssen jedoch oftmals gesondert konfiguriert werden.

[3200x1800px, 200% ] Der Desktop skaliert ordentlich, Applikationen müssen jedoch oftmals gesondert konfiguriert werden.

[3200x1800px, 200%] Der "Enhanced Session View" mit vmconnect.exe. Die VM hat eine Auflösung von 1366x768 Px. Mit solch kleinen Elementen kann ich nicht arbeiten.

[3200x1800px, 200%] Der “Enhanced Session View” mit vmconnect.exe. Die VM hat eine Auflösung von 1366×768 Px. Mit solch kleinen Elementen kann man m. E. nicht arbeiten.

[3200x1800px, 200%] vmconnect.exe in der Standardansicht, die VM hat 1024x768 Px.

[3200x1800px, 200%]
vmconnect.exe in der Standardansicht, die VM hat 1024×768 Px.

[3200x1800px, 200%] RDP-Sitzung zur VM mit mstsc.exe (RDP 8.1). Keine Skalierung, ich habe mich nicht neu angemeldet!

[3200x1800px, 200%]
RDP-Sitzung zur VM mit mstsc.exe (RDP 8.1). Keine Skalierung, ich habe mich nicht neu angemeldet!

[3200x1800px, 200%] Ähnlich dem Vorgängerbild, Bildschirmauflösung ist nun 1920x1200 Px.

[3200x1800px, 200%]
Ähnlich dem Vorgängerbild, Bildschirmauflösung ist nun 1920×1200 Px.

[3200x1800px, 200%] Remote Desktop Connection Manager:  kurz gesagt, die Skalierung funktioniert - perfekt ist aber anders.

[3200x1800px, 200%]
Remote Desktop Connection Manager: kurz gesagt, die Skalierung funktioniert – perfekt ist aber anders.

Skalierung jenseits des Standards: Windows 8.1 erlaubt weitergehende Vergrößerung, aber die Einstellung ist ein wenig versteckt. Für die nachfolgenden Abbildungen skaliere ich mit 300 %.

Skalierung jenseits des Standards: Windows 8.1 erlaubt weitergehende Vergrößerung, aber die Einstellung ist ein wenig versteckt. Für die nachfolgenden Abbildungen skaliere ich mit 300 %.

[3200x1800px, 300%] Der Desktop mit 300 %.

[3200x1800px, 300%]
Der Desktop mit 300 %.

ebd.

[3200x1800px, 300%] Der Hyper-V Manager: einiges ist nun zu groß, anderes wiederum zu klein.

[3200x1800px, 300%]
Der Hyper-V Manager: einiges ist nun zu groß, anderes wiederum zu klein.

ebd.

[3200x1800px, 300%] Meldet man sich NICHT neu an, werden die DPI Eisntellungen nicht in die Remote-Sitzung übernommen.

[3200x1800px, 300%]
Meldet man sich NICHT neu an, werden die DPI Eisntellungen nicht in die Remote-Sitzung übernommen.

[3200x1800px, 300%] Meldet man sich neu an, werden die DPI-Einstellungen in die VM bzw. den RDP-Host übernommen.

[3200x1800px, 300%]
Meldet man sich neu an, werden die DPI-Einstellungen in die VM bzw. den RDP-Host übernommen.

ebd.

[3200x1800px, 300%] Verbunden mittles RDMan.

[3200x1800px, 300%]
Verbunden mittles RDMan.

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